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Allgemeines zu den Weiterbildungen

Zulassungsvoraussetzungen

Die Zulassung zu den verschiedenen Weiterbildungsgängen erfolgt durch Nachweis der unten genannten Voraussetzungen und in einem Erstinterview mit der Leitung des Weiterbildungsganges.

 

Die 2-jährige Weiterbildung Psychodrama-Practitioner setzt einen Fachschulabschluss und/oder eine abgeschlossene Berufsausbildung voraus. An diesen Weiterbildungen können z.B. auch Krankenschwestern, Krankenpfleger, ErgotherapeutInnen, ErzieherInnen u.a. teilnehmen.

 

Die 4-jährige Weiterbildung PsychodramaleiterIn / PsychodramatherapeutIn (Grund- und Oberstufe) sowie das Zusatzmodul Supervisor PSR setzen ein universitäres bzw. ein Hochschulstudium (vorm. Fachhochschulstudium) voraus.

 

Zugelassen zur Weiterbildung Psychodrama-TherapeutIn  werden ÄrztInnen und PsychologInnen.

 

Zugelassen zur Weiterbildung Psychodrama-LeiterIn werden SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, PädagogInnen, SoziologInnen, TheologInnen und andere AkademikerInnen mit vergleichbar qualifizierenden Berufen.

 

HeilpraktikerInnen mit entsprechender staatlicher Anerkennung nach dem Heilpraktiker-Gesetz können ebenfalls an einer Oberstufe teilnehmen.

 

Entsprechend der Zielsetzungen des Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmens (DQR und EQR) können nachgewiesene Kompetenzen auch für die Zulassung berücksichtigt werden.

 

Die aktuellen Berufsbezeichnungen richten sich nach den jeweils gültigen Magister-, Diplom-, Bachelor- und Masterabschlüssen, sowie Staatsexamen.

 

Das Mindestalter bei Weiterbildungsbeginn beträgt in der Regel 21 Jahre.

 

Über die Anmeldung zur Weiterbildung und über den Weiterbildungsvertrag informiert das Sekretariat des Instituts auf Anfrage.

Psychodrama im Rahmen der ärztlichen Fort- und Weiterbildung

Die Anerkennung der psychodramatischen Fort- und Weiterbildungsangebote liegt laut Information der Bundesärztekammer im Ermessen der einzelnen Landesärztekammern. Es gelten bezüglich der formalen Anforderungen die jeweils von den LÄK genehmigten Rahmenbedingungen.

 

Zurzeit liegt eine Anerkennung durch die Landesärztekammer Berlin vor.

 

Selbsterfahrung, wie sie im Rahmen ärztlicher Fort- und Weiterbildung gefordert wird, ist grundsätzlich vom Umfang her in der Psychodrama-Grundstufenweiterbildung zum Psychodrama-Practitioner des moreno instituts edenkoben/überlingen enthalten.

 

Bei Bedarf können spezielle Fort- und Weiterbildungsgruppen für ÄrztInnen angeboten werden.

 

Werden solche Angebote von graduierten Psychodrama-TherapeutInnen durchgeführt, so werden die Weiterbildungseinheiten vom moreno institut edenkoben/überlingen auf die Psychodrama-Weiterbildung zum/zur Psychodrama-TherapeutIn angerechnet.

Die Weiterbildungslehrgänge

Psychodrama-Practitioner,

Psychodrama-TherapeutIn,

Psychodrama-LeiterIn sowie

Psychodrama-HeilpraktikerIn

im Sinne der beruflichen Weiterbildung erfolgen gemäß den Richtlinien des moreno instituts edenkoben/überlingen (die ausführlichen Weiterbildungsrichtlinien sind beim Sekretariat erhältlich). Sie entsprechen den Weiterbildungsrichtlinien des Deutschen Fachverbands für Psychodrama (DFP).

 

Die deutsche Gesellschaft für Beratung (DGfB) hat Richtlinien für die Weiterbildung zur BeraterIn erlassen. Die Weiterbildungen zur Psychodrama-TherapeutIn und Psychodrama-LeiterIn erfüllen diese Richtlinien.

 

AbsolventInnen dieser Weiterbildungen erhalten auf Antrag beim DFP das Zertifikat "BeraterIn-DFP". Voraussetzung ist die Mitgliedschaft beim DFP.

 

AbsolventInnen, die ihre Graduierung zum/zur Psychodrama-LeiterIn/ -TherapeutIn auf der Grundlage der Weiterbildungsrichtlinien des DFP von 2006 und früher abgeschlossen haben, können einen Antrag auf Nachqualifizierung zum/zur BeraterIn-DFP beim moreno institut edenkoben/überlingen stellen.

 

Für die Abschlüsse Psychodrama-TherapeutIn bzw. Psychodrama-LeiterIN gelten grundsätzlich die für die jeweilige Berufsgruppe unterschiedlichen berufsrechtlichen Bestimmungen.

 

Nähere Auskünfte erteilt das Sekretariat des Instituts.